Fremdheit im Englischunterricht
Beschreibung
Mareike Tödter
Fremdheit im Englischunterricht. Eine interdisziplinäre Grundlagenarbeit zur Gestaltung von Fremdheitserfahrungen
ISBN 978-3-86821-980-7, 426 S., 7 Abb., 60 Tab., kt., € 43,50 (2023)
(DiLiKuS - Diversitätsorientierte Literatur-, Kultur- und Sprachdidaktik, Bd. 5)
Bereits der Begriff des „Fremdsprachenunterrichts“ suggeriert, dass Fremdheit ein konstitutives Konzept im Sprachunterricht darstellt. Aber was ist das Fremde beim Sprachenlernen überhaupt? Und mit welchen Zielen ist ein Umgang damit verknüpft? Mit diesen zentralen Fragen befasst sich die vorliegende Forschungsarbeit und entwirft unter Rückgriff auf philosophische, soziologische und fachdidaktische Theorien ein Verständnis von Fremdheit, das an vorhandene Ideen der Sprachdidaktik anknüpft und diese weiterentwickelt, um die Gefahr von Stereotypisierungen zu vermeiden. Im zweiten Teil des Buches werden die theoretischen Konzepte zu Fremdheit schließlich in konkrete Prinzipien für die Unterrichtspraxis übersetzt. Auf Basis von Erkenntnissen aus psychologischen Studien, sprachdidaktischer Theorie und Empirie sowie der Expertise von Lehrkräften schlägt die Studie ein Modell vor, wie Fremdheit im Englischunterricht integriert und inszeniert werden kann, ohne dass Fremdheit dabei einer bestimmten Gruppe zugeschrieben wird.
Buchvorschau / Inhaltsverzeichnis (pdf)
Pressestimme
"Very surprisingly the experience of Fremdheit has received rather little attention in recent research – even though the very nomenclature of Fremdsprachendidaktik and Fremdsprachenunterricht suggests it is a constitutive concept of the discipline. Tödter convincingly argues that dealing with Fremdheit is the metaphorical 'elephant in the room'. Tödter successfully uses her study to present a much-needed investigation of Fremdheit – and, more specifically, of how the experience of Fremdheit can productively be embedded in teaching practice – that has the potential to become a reference work for anyone interested in further researching cultural, linguistic, or literary phenomena associated with Fremdheit in foreign language education. It will be interesting to see how the centrepiece of this study, i.e., the various principles of initiating and negotiating Fremdheit, can be singled out or (re-)combined to be put under the microscope of future research and classroom practice."
Thorsten Merse, Anglistik – International Journal of English Studies 36.1 (2025)
