Wie sich der Tod erzählen lässt

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Description


Jennifer Bode

Wie sich der Tod erzählen lässt. Narrative Zugänge zum Tod im Roman des 20. Jahrhunderts: Woolf, Camus, Golding, Morrison

ISBN 978-3-86821-974-6, 180 pp., paperback, € 30,00 (2023)

(Horizonte - Studien zu Texten und Ideen der europäischen Moderne, Vol. 47)


Der Tod, der als nicht erfahrbar, als die Grenzen der Vorstellungskraft berührend oder sogar überschreitend und folglich als sprachlich nicht darstellbar oder unsagbar gilt, wird von AutorInnen seit jeher als herausforderndes Thema betrachtet. Die vorliegende Arbeit untersucht die Umsetzung des Todesthemas in vier ausgewählten Romanen des 20. Jahrhunderts: Woolfs Mrs. Dalloway (1925), Camus’ L’Étranger (1942), Goldings Pincher Martin (1956) und Morrisons Beloved (1987). Mittels close reading und mithilfe von Konzepten aus der klassischen sowie postklassischen Narratologie wird die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Todesdiskurs in den Romanen im Zusammenhang mit narrativen Verfahren analysiert. Dabei wird der Todesdiskurs in den Texten im Zusammenhang mit den Kategorien Erzählsituation, Zeit, Intertextualität und Tropen betrachtet. Der Blick auf den jeweiligen historischen und biografischen Kontext zeigt zudem, wie sich die Romane auch, aber nicht ausschließlich, als Reaktion auf den Ersten Weltkrieg (Woolf), den Beginn des Zweiten Weltkriegs (Camus), die Verklärung des Zweiten Weltkriegs in den 50er Jahren (Golding) und die Unterdrückung der Geschichte der Sklaverei in den USA noch Ende des 20. Jahrhunderts (Morrison) verstehen lassen.


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