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Lothar
Bluhm / Andreas Meier
Else-Lasker-Schüler-Jahrbuch zur Klassischen Moderne 4
Inhaltsverzeichnis
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ISBN 978-3-86821-215-0, 218 S., kt., € 24,50 (2010)
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Philipp
Horst
Language / Art
Artistic Representation between
Poetry,
Concept and the Visual
This
interdisciplinary study sets out to outline a significant change in the
concept of mediality in the visual arts. The gradual development of the
concept 'medium' is subdivided into three consecutive periods which
roughly correspond to three art historical phases Modernism, Conceptual
Art and New Media Art. The focus lies on the usage of two core media -
language and the visual - and it becomes clear how both the concepts and
their usage have changed. The examples are chosen on the basis of three
parameters: intermedial constellations, meta-mediality and political
message. The overall perspective is twofold: on the one hand, close
readings of literary texts by William Carlos Williams, Susan Howe or
Alan Sondheim will extract modes of the visual used by poets. On the
other hand, analyses of pieces of visual art - among them examples from
Cubism, Conceptual Art and Jenny Holzer - will demonstrate how these
artists incorporate linguistic messages within their modes of artistic
utterance. All artistic positions will be contextualised within their
time and culture and their message will be scrutinised with regard to
its political content. The approach is thus part of an interdisciplinary
cultural studies reading of literature and the visual arts.
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ISBN 978-3-86821-134-4, 196 S., kt., € 23,50 (2009)
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Janine
Hauthal
Metadrama und Theatralität
Gattungs- und Medienreflexion in
zeitgenössischen
englischen Theatertexten
Wie
auf dem Theater etablieren sich auch im zeitgenössischen Schreiben für
die Bühne zunehmend Formen der Darstellung ohne realistische Handlung,
Figuren oder Dialoge, die zur Erneuerung etablierter Ästhetiken in
Drama und Theater beitragen. Im Rückgriff auf Theorien des Metadramas
erfolgt in der vorliegenden Studie erstmals eine systematische Erfassung
und funktionstheoretische Bestimmung des medien- und gattungsreflexiven
Potenzials dieser Schreibweisen. Dabei erfordert die Entwicklung vom
Drama zum postdramatischen Theatertext eine umfassende
Neukonzeptualisierung des Metadramas am Schnittpunkt von Literatur- und
Theaterwissenschaft. Dem theoretischen Entwurf liegt ein intermedialer
Ansatz zugrunde, für den die Unterscheidung von auf das Drama als Form
oder Fiktion bezogenen metadramatischen Schreibweisen und auf das
Theater - die Aufführung, den Medienwechsel oder Konventionen der
theatralen Darstellung - bezogenen metatheatralen Schreibweisen von
zentraler Bedeutung ist.
Die
theoretischen Überlegungen zum Metadrama münden in ein differenziertes
gattungs- und medienspezifisches Analyseraster sowie eine
funktionstheoretische Skalierung. Dieses Instrumentarium wird in
ausführlichen Analysen (post-)dramatischer Theatertexte von Peter
Nichols, Michael Redhill, Martin Crimp, Sarah Kane und Alan Ayckbourn
angewendet. Die Bandbreite der so aufgezeigten Metaisierungen reicht vom
Aufbau einer Schreibillusion und von der Inszenierung einer
Dramatikerfigur bis zu Metaisierungen im Nebentext und experimentellen
Inszenierungen der Druckseite, die sich als anti-theatralische
Verweigerungen der mise en scène erweisen und ein texttheatrales
Funktionspotenzial entfalten.
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ISBN 978-3-86821-211-2, 380 S., kt., € 38,50 (2009)
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Veronika
Seifferth
Die deutsche Synchronisation amerikanischer Fernsehserien
Die
Synchronisation amerikanischer Fernsehserien für den deutschen Markt
wird in der vorliegenden Studie im Rahmen der Übersetzung
audiovisueller Medien exemplarisch untersucht, um einerseits generelle
Problemstellungen bei der Synchronisation, hier speziell mit Blick auf
die Synchronisationsbranche in Deutschland, zu beleuchten, andererseits,
um den Ansatz eines Qualitätsmanagements in diesem Bereich zu
entwickeln und vorzustellen.
In
den Blick kommen insbesondere fachsprachliche Probleme bei der
Synchronisation am Beispiel des medizinischen Bereichs, demonstriert an
der Serie Emergency Room und ihrer deutschen Synchronisation.
Ergänzt wird die Darstellung durch Exkurse zur deutschen und
US-amerikanischen Medizinsprache sowie zur Organisation in den
jeweiligen Gesundheitssystemen. Die Besonderheiten bei
allgemeinsprachlichen satirischen Serien und ihrer Synchronisation
werden am Beispiel der Serien Sex and the City und The
Sopranos untersucht.
Im
Zentrum der Diskussion steht dabei, welchen Einfluss US-amerikanische
Serien auf das deutsche Publikum ausüben, wie sich in diesem
Zusammenhang Übersetzungsprobleme und -fehler auf das Fernsehpublikum
auswirken und inwieweit davon der Erfolg einer US-amerikanischen Serie
in Deutschland abhängt. Auf dieser Basis werden Möglichkeiten der
Qualitätsverbesserung als neuer Beitrag zur Synchronisationsforschung
aufgezeigt. Die drei gewählten Beispiele demonstrieren eindrucksvoll
den Stellenwert einer gelungenen Synchronisation, aber gleichzeitig auch
deren bemerkenswerten Einfluss auf die Zielsprache und -kultur.
Dr.
Veronika Seifferth studierte Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft
an der Universität Mainz und am Institut für Übersetzen und
Dolmetschen der Universität Heidelberg. Die Erfahrungen aus einem
längeren Aufenthalt in den USA 1999 mit Ausübung beruflicher
Tätigkeiten, darunter im New Yorker Versicherungs- und Finanzbereich
sowie in einem Krankenhaus, sind in die vorliegende Arbeit eingeflossen.
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ISBN 978-3-86821-198-6, 180 S., kt., € 22,50 (2009)
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Daniela
Esser
Meta-Woolf
Bio-Fiktionen und re-writes
als zeitgenössische literarische Versionen
von Virginia Woolf und ihren Werken
Die
vorliegende Arbeit untersucht die rezeptions-, produktions- und
darstellungsästhetischen Besonderheiten von Werken, die Virginia Woolf
und ihre Werke thematisieren. Re-writes, die auch
Wiedererzählungen oder Folgetexte genannt werden, stützen sich bewusst
auf die Handlung und Figurenkonstellation vorgängiger Werke.
Biofiktionen setzen sich schöpferisch mit dem Leben einer historischen
Persönlichkeit auseinander. Beide Genres sind der Metaliteratur
zuzuordnen, da sie sich in verstärktem Maße intertextuell auf bereits
vorhandene Texte stützen. Häufig sind sie subversiver oder
revisionistischer Natur und offerieren damit eine Neuinterpretation
kanonisierter Texte bzw. historischer Zusammenhänge. Re-writes
beeinflussen die Rezeptionsgeschichte eines Werks, während Biofiktionen
den Blick auf Leben und Wirkung einer Person modifizieren.
Auch
Virginia Woolf ist zum "Schreibmaterial" für diese Textsorten
geworden, was einen Trend im Hinblick auf das Wiedererzählen
modernistischer Literatur anzeigen könnte. Diesen Texten hat die
anglistische Forschung bislang jedoch wenig Beachtung geschenkt. Zu den
interessanten Mischformen der beiden Textsorten zählt u.a. Michael
Cunninghams von Stephen Daldry verfilmter und mit dem Pulitzerpreis
ausgezeichneter Roman The Hours (1998). Cunningham porträtiert
drei Frauen an einem besonderen Tag in ihrem Leben und würdigt auf
kreative Weise Woolfs berühmten Roman Mrs. Dalloway.
Virginia
Woolf gilt als Inbegriff der sensitive (mad) woman of letters.
Inzwischen gibt es im Zusammenhang mit Woolf eine Fülle von Material
aus verschiedensten Medien und Genres: Romane, Theaterstücke,
Kinofilme, Fernsehspiele, Popsongs und sogar einen mit dem Pulitzerpreis
ausgezeichneten Liedzyklus. Fotografien von Woolf dominieren
ikonographisch jene Sphären, in denen ein intellektueller 'Look'
intendiert wird. Diese Arbeit analysiert anhand einiger Versionen von
Virginia Woolf und ihren Werken die narrativen Besonderheiten dieser
metaliterarischen Phänomene.
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ISBN 978-3-86821-133-7, 412 S., kt., € 42,50 (2009)
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Lothar
Bluhm, Heinz Rölleke (Hg.)
Wirkendes Wort
Deutsche Sprache und Literatur in
Forschung und Lehre
(59. Jahrgang, Heft 3, 2009)
Inhalt
Heinz
Rölleke
"Dunst
und Nebel" - "Schaum und Dust". Zum Nebeneinander zweier
Wortformen
in Goethes Faust
Stefan
Hermes
Zivilisierte
Barbaren. Figurationen kultureller Differenz
in Lenz' Der neue Menoza und Klingers Simsone Grisaldo
Jan
Süselbeck
Reflexionslosigkeit
als Erfolgsrezept. Zum soldatischen Identifikationspotential
in Erich Maria Remarques Bestseller Im Westen nichts Neues (1929)
Dirk
von Boetticher
"Tiefere
Zugeständnisse im Inneren". Zur Rezeption der Psychoanalyse bei Thomas
Mann
Peter Goßens
"Bildung
der Nation". Zum Projekt einer 'Weltliteratur in deutscher Sprache'
Christian
Dawidowski
Bildung
und Deutschunterricht. Synopse historischer und systematischer Definitionen
von Neuhumanismus
bis zur Gegenwart
Barbara
Schubert-Felmy
Spielräume
der Kritik für Lehrer und Schüler in der SBZ und DDR.
Eine Untersuchung ausgewählter biografischer und fiktionaler Zeugnisse
Oliver
Ruf
Creative
Writing Studies und 'angewandter' Imperativ. Literarisches Schreiben
lehren und lernen
als Herausforderung einer praxeologischen Philologie
Csaba
Földes
Black
Box 'Interkulturalität'. Die unbekannte Bekannte (nicht nur) für Deutsch als
Fremd-/Zweitsprache -
Rückblick, Kontexte und Ausblick
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ISSN 0935-879X, 192 S., kt., € 23,00 (2009)
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Anja
Ballis, Klaus Maiwald (Hg.)
Literatur im Unterricht
Texte der Gegenwartsliteratur für
die Schule
(10. Jahrgang, Heft 3, 2009)
Inhalt
Perspektiven
Rudolf Denk
Annemarie Niklas
Unterrichtsimpulse
Kaspar H. Spinner
Torsten Pflugmacher
Literaturschau
Dieter Wrobel
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ISSN 1615-6447, 74 S., kt., € 13,00 (2009)
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Herbert
Grabes, Klaus Schwank (Hg.)
Das neuere amerikanische Drama
Autoren - Entwicklungen -
Interpretationen
Dieses
Handbuch beinhaltet 21 Beiträge über das neuere amerikanische Drama
der bedeutendsten Autorinnen und Autoren der letzten Jahrzehnte und
vermittelt einen chronologisch geordneten, repräsentativen Überblick
über die Entwicklung des Genres wie der Theaterlandschaft in den
Vereinigten Staaten.
Seit
dem Ende der frühen Postmoderne, also etwa seit der Mitte der 1970er
Jahre, konnte sich in den USA - und nicht nur dort - keine
vorherrschende Dramenästhetik mehr etablieren. Zum einen gibt es einen
neuen Realismus, zum anderen immer wieder Experimente mit alternativen
Formen. Der Vielfalt des zeitgenössischen amerikanischen Dramas wird
deshalb eine Herangehensweise, die jeweils die Besonderheiten der
Darstellungsverfahren und Themen exemplarischer Werke und einzelner
Autoren in den Fokus nimmt, am besten gerecht.
Pro
Beitrag wird in diesem Handbuch dementsprechend sowohl ein Einblick in
das dramatische Schaffen des betreffenden Autors ('Leben und Werk')
geboten als auch mindestens ein zentrales Drama des bisherigen Oeuvres
genauer analysiert und interpretiert. Auf diese Weise wird zugleich eine
detaillierte und instruktive Bearbeitung des Untersuchungsbereichs
geleistet, die die Leserinnen und Leser mit den Texten wie auch ihrer
Entstehung und den besonderen Arbeitsweisen der Dramatiker, den
speziellen gesellschaftlichen Verhältnissen und den politischen
Hintergründen der Entstehungszeit vertraut macht.
Insbesondere
Studierende werden so bei der Lektüre ein tieferes Verständnis und
erhellende Einsichten in diese Dramen und ihre Kontexte gewinnen.
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ISBN 978-3-86821-079-8, 300 S., kt., € 28,50 (2009)
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Christoph
Bode
Fremd-Erfahrungen
Diskursive Konstruktion von
Identität in der britischen Romantik
II: Identität auf Reisen
Wenn
es eine literarische Gattung gibt, für die das Verhältnis von Subjekt
und Objekt, von Ich und Nicht-Ich, von Eigenem und Fremdem konstitutiv
ist, dann ist das Reiseliteratur: Reiseliteratur handelt davon,
wie ein spezifisches Ich besondere Erfahrungen mit dem Fremden, ihm
bislang Unbekannten gemacht und wie es sie verarbeitet hat.
Reiseliteratur ist Verarbeitung von Erfahrungen (in) der Fremde, von
Fremd-Erfahrungen. Sie zeigt Identität auf Reisen. Welche Weisen von
Alteritäts-Verarbeitung lassen sich nun historisch konkret an
Reiseliteratur der englischen Romantik beobachten - einer Epoche, in der
sich zunehmend einfache Oppositionen und Dichotomien aufzulösen
beginnen, um in eine neue Dynamik, aber auch in neue paradoxale Widersprüchlichkeiten
überführt zu werden? Wie wird Identität und 'das Andere' jeweils
diskursiv konstruiert? Was ist jeweils die Signatur, der Algorithmus
diese Texte? In exemplarischen Lektüren paradigmatischer Texte von Lady
Mary Wortley Montagu, Elizabeth Craven, Georg Forster, Arthur Young,
Mungo Park, James Bruce, Mary Wollstonecraft und Lord Byron wird hier
ein faszinierendes Panorama entfaltet, aus dem zugleich so etwas wie
eine ausdifferenzierte Poetik des Reiseberichts dieser Epoche entsteht.
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ISBN 978-3-86821-190-0, 316 S., kt., € 30,00 (2009)
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Immacolata
Amodeo, Eva Erdmann (Eds.)
Crime and Nation
Political and Cultural Mappings of
Criminality
in New and Traditional Media
This volume presents a series of papers discussing the national and cultural dimensions of crime in diverse media within varied cultural and historical contexts. The configuration of local settings, crime scenes, murderers and investigators is analyzed in opera, theater, film and television from the 19th to the 21st century. With the collaboration of scholars from different national, cultural and disciplinary backgrounds, including the fields of literature, sociology, psychology, musicology, cultural, media and performance studies, this volume aims at delineating the connection between crime and nation as well as understanding its significance in the dynamics of cultural transformation. In view of the recent developments in crime fiction, it becomes evident that the concept of nation has to be critically
revised.
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ISBN 978-3-86821-195-5, 166 S., kt., € 19,50 (2009)
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Evelyne
Keitel, Cecile Sandten, Gunter Süß (Eds.)
Industrialization - Industrial Heritage - De-Industrialization
Literary and Visual Representations
of Pittsburgh and Chemnitz
Pittsburgh, the American world capital of steel was, to all intents and purposes, "born out of fire": Iron and steel created this city. Chemnitz, the former "Manchester of Saxony," was dominated by the textile industry and engine construction. Both cities experienced a severe structural change and had to re-develop by the beginning of the 21st century. One of the central tasks confronting those seeking to invent 'narratives' for a new belonging in former industrialized centres such as Chemnitz and Pittsburgh is in the presence of the industrial heritage at all levels in the respective cityscapes. Paintings, movies, narrative texts and poems tend to foreclose alternative ways of thinking and seeing.
This collection of essays, largely the fruit of a symposium organized under the auspices of English Literatures and American Studies at Chemnitz University of Technology and the Industrial Museum of Saxony in Chemnitz, explores how industrialization and de-industrialization have taken such a firm hold on artists and writers in Pittsburgh and Chemnitz and provides a predominantly cultural perspective on those phenomena. The book is ordered chronologically. The essays collected examine various manifestations and literary as well as cultural representations of industrialization and de-industrialization primarily in Pittsburgh and Chemnitz. The contributors, for the most part young scholars in the areas of history, literature and sociology, offer a panoply of viewpoints of Pittsburgh's and Chemnitz' interaction with industrialization, industrial heritage and de-industrialization.
The Editors: Evelyne Keitel is Professor of American Studies at Chemnitz University of Technology. Her research interests include popular culture, TV series and detective fiction. She wrote, edited or co-edited eleven books and wrote numerous scholarly articles. Cecile Sandten is Professor of English Literatures at Chemnitz University of Technology. Her publications include essays on postcolonial theory and literature, children's literature and literature for young adults, as well as numerous essays on Black and Asian British literature, 16th and 17th century literature, Shakespeare and comparative perspectives as well as cultural issues. She is co-editor of two interdisciplinary studies. Gunter Süß is Assistant Professor of American Studies at Chemnitz University of Technology. He received his PhD in 2005 for a dissertation on the aural in contemporary popular culture. His research interests include cultural theory, film studies and popular
culture.
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ISBN 978-3-86821-208-2, 206 S., kt., € 24,50 (2009)
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Helga
Arend
Mythischer Realismus - Botho Strauß' Werk
von 1963 bis 1994
Jäh und wie eine göttliche Offenbarung trifft die Kunst in Botho Strauß' Werk auf den Menschen, der sich für die ästhetische Darstellung empfänglich zeigt. Mit Betroffenheit reagieren sowohl Maria auf dem gotischen Altarbild Verkündigung, das von Simone Martini geschaffen wurde, als auch Almut in dem Roman Der junge Mann beim Anblick dieses Kunstwerks. Ästhetik verändert durch den Glanz der Wahrheit das gesamte Leben.
Kunst avanciert bei Botho Strauß zu einem Erkenntnisorgan, das alle anderen Wissensmöglichkeiten in den Schatten stellt. Der Schriftsteller als Poeta vates hat die Aufgabe, die Tiefendimensionen wahrer Erkenntnis durch die begrenzten Möglichkeiten der handwerklichen Kunst hindurchleuchten zu lassen wie ein Strahlen. Der Künstler, der die alten Traditionen der Ästhetik und die Mythen der Menschheit aufgreift, um sie dann in vielen Schichten übereinanderzulegen und neu zu gestalten, kann einen Blick auf eine ganz andere Realität durchscheinen lassen. Dieses Verfahren wird in der vorliegenden Studie als mythischer Realismus definiert.
Diese Kunsttheorie wird mit Strauß' politischem Denken in Korrelation gebracht, so dass der Wandel vom Trendsetter der linken Avantgarde zum konservativen Kulturkritiker erkennbar wird.
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ISBN 978-3-86821-192-4, 316 S., kt., € 32,50 (2009)
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