Jochen Althoff, Sabine Föllinger, Georg Wöhrle (Hsg.):

AKAN - Antike Naturwissenschaft und ihre Rezeption


Da die Forschung zur antiken Naturwissenschaft und ihrer Rezeption Gegenstand ganz unterschiedlicher Fachrichtungen ist (Klassische Philologie, Orientalistik, Wissenschaftsgeschichte und Geschichte der Naturwissenschaften, Philosophie, naturwissenschaftliche Einzeldisziplinen), findet sie vielfach in der Vereinzelung statt. Aus diesem Grunde wurde 1988 in Bamberg der Arbeitskreis Antike Naturwissenschaft und ihre Rezeption (AKAN) mit dem Ziel gegründet, alljährlich ein Symposium zu veranstalten, bei dem Interessenten aus dem In- und Ausland die Möglichkeit geboten wird, ihre Forschungsergebnisse in sachkundigem Kreis vorzutragen und zu diskutieren. Im Jahr 1994 verlegte der Arbeitskreis seinen Sitz nach Trier.

Das Erste Symposium fand 1989 statt. Im Jahr darauf wurde beschlossen, die bei den Symposien gehaltenen Referate unter dem Titel Antike Naturwissenschaft und ihre Rezeption in Form einer Reihe zu veröffentlichen. Die Referate der Jahre 1990-1994 erschienen in den Bänden I bis IV bei Collibri in Bamberg. Ab Band V erscheint die Reihe, in die künftig auch Monographien zu Themen der antiken Naturwissenschaft und ihrer Rezeption aufgenommen werden sollen, im Wissenschaftlichen Verlag Trier.



Satzanweisungen für die Reihe AKAN (englisch) (PDF) - Satzanweisungen für die Reihe AKAN (deutsch) (PDF) 

Jahresbände:

AKAN XXVI - 2016

AKAN XXV - 2015

AKAN XXIV - 2014

AKAN XXIII - 2013

AKAN XXII - 2012

AKAN XXI - 2011

AKAN XX - 2010

AKAN XIX - 2009

AKAN XVIII - 2008

AKAN XVII - 2007

AKAN XVI - 2006

AKAN XV - 2005

AKAN XIV - 2004

AKAN XIII - 2003

AKAN XII - 2002

AKAN XI - 2001

AKAN X - 2000

AKAN IX - 1999

AKAN VIII - 1998

AKAN VII - 1997

AKAN VI - 1996

AKAN V - 1995

AKAN IV - 1994

AKAN III - 1993

AKAN I/II (Doppelband) - 1992



AKAN - Einzelschriften - Band 1

Aristoteles, De Generatione Animalium, Buch V

Einleitung und Kommentar

 

Maria Liatsi

 

Inhalt:

A.      Einleitung

I.        Die Stellung von De generatione animalium, Buch V im Rahmen der
          Aristotelischen Biologie


1.       Das Verhältnis von GA V zu GA I-IV: Anknüpfungen und Unterschiede
2.      
Die Verknüpfung von GA V mit den Parva Naturalia
          insbesondere mit De sensu, und mit De anima
3.       Das Verhältnis von GA V zu Mete. IV
4.       Das Verhältnis von GA V zu PA II-IV
5.       Das Verhältnis von GA V zu PA I
6.       Zusammenfassung

II.       Das Philosophische Instrumentarium in GA V

1.       GA V und die Aristotelische Ursachenlehre
2.      
Telos in der Natur
3.       Eidos -Logos tes Ousias: Die Formursache und die Definition des Lebewesens
          3.1        Eidos (Form) und sein Zusammengehen mit dem Telos
          3.2        Wesensdefinition und ihr Verhältnis zur Funktion bzw. zum Telos
4.       Die Erklärung "aus Notwendigkeit" in bezug auf die παθήματα
         
4.1        Notwendigkeit in der Natur
          4.2        Notwendigkeit in der aristotelischen Zoologie
          4.3        Das Nebeneinanderstehen von Formursache und 'schlechthinniger'
                       (absoluter) Notwendigkeit
5.       Pathos/Pathema: 'Aktivität' und 'Passivität' als die beiden Aspekte des Begriffs.
          Die Rolle der Materie
          5.1        Pathos in der Naturwissenschaft
          5.2        Pathos in De generatione animalium, Buch V
6.        "Akzidens" (συμβεβηκός):
          
6.1      Die Arten des συμβεβηκός
                       a) καθ' αύτό
                       b) bloßes συμβεβηκός
           6.2       Die individuell variablen παθήματα als bloße συμβεβηκότα?
7.        Kata symbebekos ex anankes: Die sogenannte "Akzidentielle Notwendigkeit"
           und ihre Stufen

Exkurs: Vererbungslehre
Das Verhältnis der individuellen Formcharakteristika (GA IV 3) zu den individuellen
παθήματα  von GA V

 

B.        Kommentar


ISBN 3-88476-428-4, 236 S., kt., € 25,00 (2001)


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AKAN - Einzelschriften - Band 2

Studien zum griechischen Naturbegriff

Teil I:

Philosophische Grundlegung: Der Naturbegriff und die "Natur"

Gottfried Heinemann

 

Inhalt:

Kapitel 1:   Die philosophische Erörterung von Begriffen
1.1              Begriffe als "Orientierungsmittel" (Schnädelbach)
1.2              Die "Natur" als Orientierungsinstanz
1.3              Orientierung ohne Orientierungsinstanz (Ros)

Kapitel 2:    Zum Naturbegriff
2.1              Stehen Wörter für etwas?
2.2              Der Naturbegriff als Konzept höherer Stufe
2.3              "Naturbegriffe", "Naturbilder" und "Naturvorstellungen"
2.4              Naturdinge und Artefakte: Notizen zu Gloy
2.4.1           "Materielle" und "formale" Natur: Gloy vs. Kant
2.4.2           "Natürliche" und "künstliche" Gegenstände
2.4.3           Was heißt es, "von sich aus" zu entstehen?

Kapitel 3:    Naturbegriffe als Ausdruck von Selbstverständnissen: Notizen zu Schäfer
3.1               Externe und interne Grundlagen der Naturwissenschaft
3.2               Die Invarianz der "Natur"
3.3               Die Unhintergehbarkeit menschlichen Selbstverständnisses

Kapitel 4:    Zum Begriff des Selbstverständnisses
4.1               Transzendentales und geschichtliches Selbstverstädnis
4.2               Existentielles Selbstverständnis (Bultmann)
4.3               Propositionales Selbstverständnis (Tugendhat)
4.3.1            Bekundungen und Behauptungen
4.3.2            "Seinsverständnis" (Heidegger)
4.3.3            "Verstehen" und "Können" (Tugenhat / Heidegger)
4.3.4            Praktische Überlegungen
4.3.5            Grundsätzliche praktische Überlegungen und Selbstverständnisse:
                   Der Naturbegriff und die Sache der Philosophie

Kapitel 5:    Technisches Wissen
5.1               Prudentielle Affekte, Routinen und Bindungen
5.2               Artifizielle Umwelten (Anmerkungen zu Hume)
5.3               Professionelle Selbstverständnisse
5.3.1            "Natur" und Methode
5.3.2            Naturgesetze
5.3.3            Artspezifische "Naturen"

Kapitel 6:    Praktische Vernunft
6.1               "Natur" als Maßstab für Richtig und Falsch
6.2               Modelle vernünftigen Handelns
6.3               Eine Weichenstellung: Kann man einsehen, "inwiefern Gerechtes ... auch
                    gut ist" (Platon, Resp. 506A)?
6.4               Zur Fragestellung grundsätzlicher praktischer Überlegungen
6.4.1            Die Perspektive des Erziehers
6.4.2            Die Perspektive des Arztes
6.4.3            Die Perspektive des Biologen
6.4.4            "Natur" als "ethisches Ideal"

Kapitel 7:    "Glück" und Moral
7.1               Evaluative "Kompetenz" und "Besonnenheit" (Platon)
7.2               Evaluative Affekte: Freude und Leid (Demokrit)
7.3               Wechselseitige Rücksichtnahme
7.4               Moralische Affekte: Empörung und Scham
7.5               Kants "höchstes Gut"

Kapitel 8:    "Glück" und "Tugend"
8.1               Äquivokationen von "gut" (Platon / Aristoteles)
8.2               "Glück" und "Freude" (Platon / Aristoteles)
8.3               Mein Leben als Ganzes (Solon / Heidegger)

Kapitel 9:    "Glück" und "Natur"
9.1               Finale Regresse (Platon / Aristoteles)
9.2               Unvereinbare Ziele
9.3               Essentielle Eigenschaften
9.4               Das "menschengemäße Gute" und die "Natur" (Aristoteles)

Kapitel 10Die "Natur" und das "Gute"
10.1             Unbezügliche Wertungen
10.2             Die "Natur" als "Muster": Notizen zu Platon
10.3             Die Ordnung der Welt insgesamt
10.3.1          Praktischer und weltanschaulicher Anthropozentrismus
10.3.2          Weltanschaulicher Anthropozentrismus und Teleologie der Natur:
                   Notizen zu Aristoteles
10.3.3          Der göttliche Weltplan

Kapitel 11Naturdinge und Artefakte bei Aristoteles
11.1             Die "Natur" von Naturdingen: Met. r4, Phys. B1
11.2             Das "Material" von Naturdingen I: Met. r4, 1014b26-35
11.3             Das "Material" von Naturdingen II: Phys. A7, 190b1-17
11.3.1          Prädikatives und schlichtes Werden
11.3.2          Die Analyse des schlichten Werdens (190b1-17): Interpretationsprobleme
11.3.4          Quasi-Gegenstände in Handlungssituationen: Der Rekurs auf technisches Wissen
11.3.5          Bedingungen der Möglichkeit sinnvoller Rede (Irwin)
11.3.6          Résumé: Bedingungen der Möglichkeit technischen Wissens


ISBN 3-88476-442-X, 350 S., kt., € 30,50 (2001)


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AKAN - Einzelschriften - Band 3

Die Cephalopoden des Aristoteles im Lichte der modernen Biologie

Laila N. Scharfenberg

 

Die Autorin Laila N. Scharfenberg verbindet die literarische Textanalyse im historischen Kontext und im Zusammenhang des Wissens der Antike mit dem Blick auf Aristoteles' Angaben und Methoden bei der Beschreibung der Cephalopoden. Sowohl aus der Sicht der Philologin als auch aus der der Biologin werden die Texte einerseits als Zeugnisse des langwierigen Prozesses betrachtet, der in der Antike beginnt und in dessen Verlauf sich die differenzierten naturwissenschaftlichen Fragestellungen aus einer Gesamtwissenschaft heraussondern, andererseits hinsichtlich ihrer Wirkungsgeschichte verfolgt: Denn hier zeigen sich die Leistungen des antiken Naturwissenschaftlers, und es wird deutlich, daß die moderne Biologie nicht ohne die von Aristoteles geschaffenen Voraussetzungen denkbar ist, und daß sie in vielfältiger Weise mit ihm verbunden ist - trotz alles Trennenden.


ISBN 3-88476-466-7, 231 S., 26 Abb., kt., € 25,00 (2001)


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AKAN - Einzelschriften - Band 4

Proportion bei Platon

Monika Berger

Platons Interesse an mathematischen Problemen ist allgemein bekannt. Es hat bereits die Aufmerksamkeit antiker Interpreten auf sich gezogen und ist noch in der modernen Sekundärliteratur Gegenstand vielfältiger Untersuchungen. Ziel dieser Arbeit ist nicht eine allgemeine Untersuchung zum Thema "Platon und Mathematik". Die Arbeit beschränkt sich vielmehr auf einen mathematischen Teilaspekt, die Proportionenlehre, und untersucht, wie Platon sie als mathematische Struktur beschreibt und zur Darstellung eigener philosophischer Gedanken verwendet.


ISBN 3-88476-633-3, 254 S., kt., € 25,50 (2003)


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AKAN - Einzelschriften - Band 5

Die aristotelische Lehre von der Zeit

Pekka Leiß

Die aristotelische Lehre von der Zeit, die in Physik IV.10-14 und VI.1-3 expliziert wird, ist der erste Versuch, das Phänomen Zeit ausführlich und systematisch zu untersuchen. Bis ins 20. Jahrhundert bildet diese Abhandlung für Philosophen und Naturwissenschaftler die Grundlage für ihr Bemühen, einen Zeitbegriff zu bestimmen. Da sie mit Aristoteles fälschlicherweise voraussetzen, daß es sich bei der Zeit um etwas Einheitliches handelt, an dem es allenfalls verschiedene Aspekte zu beachten gilt, stehen sie ratlos vor den zahlreichen bislang ungelösten Schwierigkeiten und Aporien, die an verschiedenen Stellen der Zeitabhandlung des Aristoteles zu finden sind. So gelangt Aristoteles beispielsweise zu dem Fehlschluß, daß die Zeit nicht existiere, weil ihre Teile Vergangenheit und Zukunft nicht mehr bzw. noch nicht existierten und die Gegenwart, die das Daseinsmonopol für sich beanspruche, ein quantitätsloser Augenblick sei. Daher ist es das Hauptanliegen dieser Arbeit, die Genese und Struktur dieser klassisch gewordenen Aporien, die zumeist den ontologischen Status der Zeit betreffen, darzustellen und sie anschließend aufzulösen. Dafür wird im ersten Teil der Arbeit in Anlehnung an Untersuchungen von J. Mc Taggart und M. Heidegger der in zwei nicht auseinander ableitbare zeitliche Strukturen differenzierte Zeitbegriff entwickelt, der im zweiten Teil auf die Analyse der Zeit aus dem Corpus Aristotelicum angewendet wird. So wird schließlich deutlich, wie die Aporien aus dem Vermischen zweier kategorial verschiedener zeitlicher Strukturen im Zeitbegriff des Aristoteles resultieren.


ISBN 3-88476-680-5, 200 S., kt., € 19,50 (2004)


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AKAN - Einzelschriften - Band 6

Antike Naturwissenschaft in orientalischem Gewand

Gotthard Strohmaier


Inhaltsverzeichnis

Kopfzerbrechen orientalischer Übersetzer

Arabische Astronomie

Al-Biruni. ein Gelehrter, den das Abendland übersah

Ein Muslim im Kirchenfenster

Alhazen - Physik am Rande des Irrsinns

Die Entwicklung der mittelalterlichen Wissenschaft im Islam

Griechische Philosophen bei den arabischen Autoren des Mittelalters

Platon in der arabischen Tradition

Die Macht der "Alten" in der arabischen Medizin

Avicenne et le phénomène des écrits pseuépigraphiques

Blut und Blutbewegung im arabischen Galenismus

The Uses of Galen in Arabic Literature

Galen als Hippokrateskommentator. Der griechische und der arabische Befund

Maimonides als Galenleser

Medieval Science in Islam and in Europe: Interrelations of Two Social Phenomena


ISBN 978-3-88476-938-6, 210 S., kt., € 20,50 (2007)


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AKAN - Einzelschriften - Band 7

Authorical Voices in Greco-Roman Technical Writing

Liba Taub, Aude Doody (Eds.)


Contents

Aude Doody and Liba Taub
Introduction

Harry M. Hine
Subjectivity and Objectivity in Latin Scientific and Technical Literature

Alice König
From Architect to Imperator: Vitruvius and his Addressee in the De Architectura

Vivian Nutton

Galen's Authorical Voice: a Preliminary Enquiry

Todd Curtis
Didactic and Rhetorical Strategies in Galen's De pulsibus ad tirones

Laurence M. V. Totelin
Galnes's Use of Multiple Manuscript Copies in his Pharmacological Treatises

Aude Doody
Authority and Authorship in the Medicina Plinii

David Leith
Question-Types in Medical Catechism on Papyrus

Liba Taub
Explaining a Volcana Naturally: Aetna and the Choice of Poetry


ISBN 978-3-86821-181-8, 176 S., kt., € 19,50 (2009)


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Einzelschriften - Band 8

Zur Kulturgeschichte der Botanik

Michaela Bauks; Martin F. Meyer (Hg.)


Inhaltsverzeichnis

Inhalt (PDF)


ISBN 978-3-86821-475-8, 226 S., 31 Abb., kt., € 28,00 (2013)


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Einzelschriften - Band 9

Übersetzung, philologischer Kommentar und vergleichende Interpretation des Tierkreises in Aviens Phaenomena (Verse 1014-1325)

Lothar Willms



Aviens spätantike Aratea sind die letzte erhaltene lateinische Übertragung des astronomischen Lehrgedichts Phainomena, das der griechische Dichter Arat in hellenistischer Zeit verfaßt hat. Der vorliegende Band konzentriert sich auf die Partie über den Tierkreis und die parallelen Auf- und Untergänge seiner Sternbilder (v. 1014–1325). Sie wird erstmals kommentiert und ins Deutsche übersetzt. Der lateinische Originaltext ist zu Vergleichszwecken beigegeben. Sodann wird Aviens Version ausführlich mit Arats Vorlage und Ciceros und Germanicus’ früheren lateinischen Übertragungen verglichen, was in eine kritische Neuinterpretation mündet. Karten zur antiken Astronomie und Abbildungen runden den Band ab.


ISBN 978-3-86821-508-3, 151 S., kt., € 23,50 (2014)


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Einzelschriften - Band 10

Le Travail du Savoir / Wissensbewältigung - Philosophie, sciences exactes et sciences appliquées dans l’Antiquité

Victor Gysembergh; Andreas Schwab (eds.)



Comment traiter et organiser le savoir ? Comment intégrer les découvertes nouvelles aux connaissances déjà acquises ? Comment articuler la théorie à la pratique ? Ce volume réunit neuf études en français, en allemand, en anglais et en italien qui exposent les réponses apportées à ces questions par quelques textes anciens. À travers toute l’Antiquité gréco-romaine et jusqu’à l’époque byzantine, ces études relèvent de nombreuses intersections entre sciences et philosophie. Ainsi, elles éclairent le problème toujours actuel qu’on peut désigner du nom de Wissensbewältigung – le « travail du savoir ». Les thématiques suivantes figurent au premier plan : mathématiques, médecine et astrologie ; cosmologie, géographie et biologie ; réception et critique de la science.

Wie gebrauchen und organisieren wir unser Wissen? Wie werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse in bereits bestehende Wissensbestände integriert? Wie verhält sich theoretisches zu praktischem Wissen? Die Untersuchungen dieses Bandes in französischer, italienischer, deutscher und englischer Sprache antworten auf diese Fragen, indem sie von antiken Texten ihren Ausgang nehmen. Für den Zeitraum von der griechisch-römischen Antike bis in die byzantinische Zeit weisen sie auf zahlreiche Überschneidungen von Wissenschaft und Philosophie hin. Auf diese Weise werfen sie neues Licht auf das gerade heute aktuelle Problem der ‚Wissensbewältigung‘ (‚travail du savoir‘). Die folgenden Themen stehen im Vordergrund der Beiträge: Mathematik, Medizin und Astrologie; Kosmologie, Geographie und Biologie; die Rezeption und Kritik von Wissenschaft.


Inhaltsverzeichnis (PDF)



ISBN 978-3-86821-588-5, kt., 230 S., € 30,00 (2015)

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Einzelschriften - Band 11

Angewandte Epistemologie in antiker Philosophie und Wissenschaft

Strobel, Benedikt / Wöhrle, Georg (Hg.)



Inhaltsverzeichnis (PDF)


ISBN 978-3-86821-653-0, kt., 244 S., 9 Abb., € 30,00 (2016)

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