Katharina Verriere

Bilinguale Module im Mathematikunterricht und ihr Einfluss auf die Lernbereitschaft der Schüler/innen für das Sachfach




Content and Language Integrated Learning (CLIL) ist eine im europäischen Kontext beliebte Unterrichtsform, in der ein Sachfach unter Zuhilfenahme einer Fremdsprache unterrichtet wird. Bilinguale Module, eine zeitlich begrenzte und flexible Form von CLIL, können in diversen Fächern durchgeführt werden und so kann temporär eine Fremdsprache in den Fachunterricht integriert werden. Diesem Ansatz wird in der vorliegenden Arbeit in Bezug auf den Mathematikunterricht nachgegangen: Mathematiklehrkräfte führen in sechs verschiedenen Lerngruppen bilinguale Module zu bestimmten mathematischen Themen durch; die Module werden wissenschaftlich mit dem Fokus auf der Lernbereitschaftsentwicklung der Schüler/innen für das Sachfach begleitet. Mittels Mixed Methods-Fallstudien werden die Schüler/innen mit eher quantitativen Fragebögen und die Lehrkräfte mit qualitativen Leitfadeninterviews befragt, um so ein umfassendes Bild eines jeden Moduls – eines jeden Falls – zeichnen zu können. Abschließend werden die Fälle in einer vergleichenden Analyse miteinander in Beziehung gesetzt. Aus den insgesamt 410 ausgewerteten Fragebögen und 18 Interviews lässt sich die Schlussfolgerung ziehen, dass bilinguale Module im Mathematikunterricht zu bestimmten Themen förderlich sein können. Insbesondere Mädchen und mathematikabgewandte Schüler/innen können von ihnen hinsichtlich der Zufriedenheit im Unterricht profitieren, aber auch die Lehrenden empfinden sie als Gewinn für ihren Mathematikunterricht.


ISBN 978-3-86821-512-0, 288 S., kt., € 32,00 (2014)

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